9. Dezember 2012

Zimtsterne aus der Weihnachtsschickerei und Gewinnauslosung

Jetzt habe ich mir etwas zu viel Zeit gelassen. Ich hatte euch die Verlosung vom Give Away doch bereits zu Nikolaus versprochen. Aber wie es immer so ist vor Weihnachten...Die Zeit war zu knapp, aber heute ist es soweit.

Meine Tauschpartnerin von "Post aus meiner Küche" hat als 3. Leckerei Zimtsterne bekommen.
Es ist zwar eine tierische Sauerei, aber eigentlich sind Zimtsterne doch was Tolles oder? Anhand eurer Kommentare vom Gewinnspiel wird deutlich, dass Zimtsterne von den meisten geliebt werden, dicht gefolgt von Vanillekipferln und Lebkuchen.

Zutaten:
3 Eiweiß
200g Marzipanrohmasse
300 g Puderzucker
100g Zucker
4 TL Zimt
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln

Für die Glasur:
180 g Puderzucker
1TL Zitronensaft
1 Eiweiß

Zubereitung:
Zuerst 1 Eiweiß zu Eischnee schlagen und das Marzipan in kleinen Flöckchen dazu geben. Dann den Puderzucker, den Zucker die beiden weiteren Eiweiße sowie den Zimt einrühren. Zuletzt das ganze Haselnussmehl und 100 g Mandelmehl unterrühren. Den glatten Teig in Alufolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Das restliche Mandelmehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Zur Not einfach weiteres Mandelmehl, Puderzucker oder normales Mehl benutzen, falls der Teig beim Ausrollen zu sehr klebt.

Und jetzt verrate ich euch noch einen Trick, den ich leider erst im Nachhinein erfahren habe. Den Sternausstecher beim Ausstechen immer schön in Puderzucker stippen, dann gehen die Sterne einfacher und schöner aus der Form.

Die Zimtsterne werden bei 175 Grad ca. 8-10 Minuten gebacken. Für die Glasur einen Misch aus Puderzucker, Zitronensaft und so viel geschlagenem Eiweiß herstellen, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Dann die ausgekühlten Zimtsterne mit dem Zuckerguss bestreichen und trocknen lassen.

Und jetzt kommt die Gewinnauslosung!! *trommelwirbel*

Das Back- und Bastelbuch "Geschenke aus den Backofen" hat Maren G. mit der Glückszahl 18 und der Leckerei "Doppeldecker-Schoko-Nuss-Espresso-Kekse nach Omas Rezept" gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Liebe Maren, schicke mir doch bitte deine Adresse an mbuttercup.cupandcake@googlemail.com, damit ich dir deinen Gewinn ganz bald zuschicken kann.

Und allen anderen wünsche ich einen schönen Sonntag Abend!
Liebste Grüße
Miss Buttercup

4. Dezember 2012

In der Weihnachtsschickerei...Gibt's auch noch Spekulatiussirup!

Und zwar eine Eigenkreation, über die sich meine Tauschpartnerin von Post aus meiner Küche freuen durfte! Spekulatiussirup schmeckt mir am besten im Latte Macchiato oder statt Zimt und Zucker über Milchreis.
Außerdem ist selbstgemachter Sirup eine super Geschenkidee für Weihnachten. Dauert auch gar nicht lange.

Leider ist momentan das Licht nur so schlecht, dass die Qualität der Fotos echt mau ist. Meine dunkle Küche ist da leider keine große Hilfe. Dabei ist sie doch so gemütlich...Hmpf.

Zutaten:
500 ml Wasser
300 g Zucker
1/2 Zitrone
3 EL Spekulatiusgewürz
1 ausgekochtes dünnes Küchentuch

Zubereitung:
Das Wasser mit dem Zucker aufkochen. Dann von der Herdplatte nehmen, ein paar Spritzer frischen Zitronensaft und das Spekulatiusgewürz einrühren und 5-10 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Sirup durch das Küchentuch "filtern". Nehmt ein dünnes, etwas grobporigeres Küchentuch. ich hatte erst ein dickeres genommen, bei dem die Poren direkt verstopft sind.

Den noch warmen Sirup in ausgekochte Glasflaschen füllen und sofort gut verschließen. Der Sirup sollte bis zum Verzehr möglichst kalt gelagert werden.

Wer möchte jetzt noch einen Latte Macchiato mit Spekulatiusaroma? :-)

Und hier kommt der Final Call zum Gewinnspiel. Nur noch bis einschließlich morgen könnt ihr an meinem Gewinnspiel teilnehmen. haut in die Tasten, Ladies and Gents!

Viel Glück und eine schöne Arbeitswoche wünscht euch

Miss Buttercup

2. Dezember 2012

In der Weihnachtsschickerei...gibt's so manche Kleckerei...und Glühweinkuchen

Letzte Woche war es wieder soweit. Die Damen von der Post haben zur 4. Runde "Post aus meiner Küche" geladen. Und diesmal lautete das Thema passenderweise "In der Weihnachtsschickerei". Für meine Tauschpartnerin von "Die kleine Tortenfee" habe ich neue Rezepte ausprobiert bzw. meine eigenen Rezepte kreiert. Die Ladung Lebkuchen-Macarons sind dann wohl mal wieder im Müll gelandet. Macarons und ich kommen in diesem Leben wohl auf keinen grünen Zweig mehr :-) Immerhin gab es für meine Tauschpartnerin dann Glühweinkuchen im Glas, Spekulatiussirup und Zimtsterne.
Aber jetzt zum ersten Rezept, dem Glühweinkuchen. Dieser ist direkt in meine Favoritenliste der Weihnachtsrezepte eingestiegen, da ich ihn sehr saftig und lecker finde.

Zutaten:
120 ml Glühwein
150 g Zartbitterschokolade oder 3-4 EL Backkakao
300 g weiche Margarine oder Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier 
300 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

Für den Zuckerguss:
250 g Puderzucker
Ein paar Spritzer frischen Zitronensaft
Ein paar Tropfen Glühwein

Zubereitung:
Wer den Kuchen etwas heller haben möchte reibt die Schokolade auf einer feinen Reibe. Ich wollte den Kuchen lieber richtig schön dunkel habe statt Schokolade und Kakaopulver genommen.
Den Zucker mit der Butter zusammen vermixen und nach und nach Vanillezucker und die Eier zugeben. Anschließend Mehl und Backpulver sowie den Glühwein unterrühren. Zuletzt den Kakao dazugeben und dann den Teig in eine Napfkuchenform geben oder auf 5-6 eingefettete Einweckgläser verteilen. Die Einweckgläser sollten etwas weniger als bis zur Hälfte gefüllt sein. Bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen.

Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, kann je nach Geschmack ein aus Puderzucker, Zitronensaft und Glühwein angerührter Zuckerguss darüber gestrichen werden. Der Zuckerguss ist richtig schön rosa, was man auf der dunklen Kuchenvariante aber leider gar nicht so gut sieht. Aber es geht ja auch hauptsächlich um den Geschmack :-)

Wer den Kuchen in Weckgläsern gebacken hat, legt nach dem Backen einen feuchten Gummiring und den Deckel drauf und kocht die Gläser ca. 15 Minuten ein. Hierfür die Gläser in einen Topf stellen, der bis zur Hälfte der Gläser mit Wasser gefüllt wird. Dann wird das Wasser zum Kochen gebracht, bis sich die Gläser verschlossen haben.

Kleiner Tipp gegen die Kälte: Glühweinkuchen backen, einen Glühwein heiß machen und sich damit in eine heiße Badewanne zurück ziehen. Das habe ich nach der Backsession gemacht und es war großartig!

Ich habe übrigens leckere salzige Schokoladenplätzchen, Erdnuss-Taler, Nougat-Pralinen und eine Mischung für Weihnachtlichen Milchreis bekommen. Vielen Dank, liebe Tauschpartnerin :-)

Und wer noch nicht beim Give away mitgemacht hat, hat noch bis einschließlich Mittwoch die Gelegenheit dazu. Hier gehts zum Gewinnspiel >.


Weihnachtliche Grüße
Miss Buttercup

20. November 2012

Happy BLOGBirthday und ein GIVE AWAY ♥

Kaum zu glauben aber wahr, mein lieber Blog du bist 1 Jahr!

In diesem Jahr habe ich viele neue Rezepte ausprobiert, andere tolle Blogs und vor allem ein Hobby - nein, eine Leidenschaft - entdeckt!

Am 11.11. war leider nicht so viel Zeit zum Feiern, da in Köln die Welt auf dem Kopf stand. Aber wir haben zumindest beim Sektfrühstück auf den Blog-Geburtstag anstoßen können, bevor es los Richtung Heumarkt und Zülpicher Platz ging.

Und jetzt wird das Feiern nachgeholt. Mit einem Ramba Zamba Geburtstagsgeschenk für euch!

Passend zur Weihnachtszeit verlose ich unter meinen Lieblingslesern ein tolles Buch mit Rezepten und Verpackungsideen. Geschenke aus dem Backofen - Gebackene Leckereien hübsch verpackt.
Damit ihr eure Weihnachtsleckerein angemessen verpackt verschenken könnt :-)
Und natürlich sind die Ideen das ganze Jahr verwendbar.

Die Teilnahme ist ganz easy peasy.
Werde einfach Leser dieses Blogs oder Fan auf Facebook UND hinterlasse mir hier bis zum 05.12.12 einen Kommentar unter diesem Post, in dem du mir verrätst, was deine liebste Weihnachtsleckerei ist. Ob Zimtstern oder Gänsekeule, ganz egal. Hauptsache, es schmeckt dir :-)

An Nikolaus wird der Gewinner bekannt gegeben, der Wichtel "Zufallsgenerator" entscheidet.

1000 DANK ALLEN LESERN FÜR DAS LETZTE JAHR!

Miss Buttercup

12. November 2012

It was a great 'pumpkin' day – Part 2: Kürbisquiche

Endlich schaffe ich es, den zweiten Beitrag von unserem wunderbaren Kürbistag zu posten. Also, falls ihr ihn schon vermisst haben solltet, hier kommt er :-)

Zutaten für die Kürbisquiche mit Feta:
1 Rolle frischen Blätterteig oder 5 Scheiben TK-Blätterteig
1/2 kleinen Hokkaido Kürbis
1/2 Feta
1 Becher Schmand (oder Creme Fraiche)
2 Eier
1 EL Honig
Thymian
Salz und Pfeffer
Gemahlene Chili-Flocken
Olivenöl

Zubereitung:
Den Kürbis würfeln, in etwas Olivenöl anbraten und auf mittlerer Hitze garen, bis er noch etwas Biss hat. Dann mit Honig, Salz, Pfeffer, Thymian und Chilli würzen. Sofern ihr TK-Blätterteig verwendet, müsst ihr diesen kurz antauen lassen, bevor ihr die Form damit auslegt. Der frische Blätterteig kann direkt verarbeitet werden. Die Eier werden mit dem Schmand verquirlt und ordentlich mit Salz und Pfeffer gewürzt. Den Feta würfeln und zusammen mit den Kürbiswürfeln auf dem Blätterteig in der Form verteilen. Die Eier-Schmand-Mischung darüber geben und die Quiche im vorgeheizen Backofen bei 180 Grad ca. 20-30 Minuten garen, bis der Blätterteig am Rand schön gebräunt ist und die Eier-Schmand-Mischung gestockt hat.


Ich finde, Quiches - ob mit Mürbeteig oder Blätterteig - sind super schnell gemacht und sehr lecker. Und es kann fast jedes Gemüse verarbeitet werden, dass man gerade da hat.

Es gibt übrigens etwas zu feiern. Mein Blog ist gestern 1. Jahr alt geworden! Da wir in Köln sowieso mit Feiern beschäftigt waren (am 11.11. ist ja Karnevalsanfang), haben wir auch direkt bei einem Sektfrühstück auf den Geburtstag angestoßen. Und auch ihr könnt euch freuen, denn es gibt wieder etwas zu gewinnen. Also schaut in den nächsten Tagen doch nochmal rein, dann gibt es weitere Infos :-)

Liebste Grüße
Miss Buttercup

2. November 2012

It was a great 'pumpkin' day – Part 1: Kürbiskuchen mit Zimt

In den letzten Tagen und Wochen konnte ich auf allen Blogs die tollsten Halloween-Ideen verfolgen, wie z.B. die "leckeren" Bleeding Heart Cupcakes von Let them eat Cupcakes oder die Mumienkekse vom Honigkuchenpferd.

Aber aufgrund der Selbstständigkeit, die ans Laufen gebracht wurde, bin ich leider nicht dazu gekommen, irgendwelche tollen Halloween-Backkünste zu vollbringen. Und der Kürbis lag in der Küche und wartete auf seinen Einsatz. Und er wartete und wartete... Bis gestern!

Meine längste Kölner Freundin hat sich am Feiertag durch Wind und Wetter gequält, um mit mir den ultimativen "pumkin day" zu verbringen. Ich muss dazu sagen: Erst durch sie bin ich vor rund 5 Jahren auf den Kürbis gekommen und mittlerweile mache ich grandiose Kürbissuppe (da fällt mir auf, dass es das Rezept noch gar nicht in den Blog geschafft hat. Schande auf mein Haupt...).

Aber dieser besondere Kürbis, der ewig auf seinen Einsatz wartete, war zu höherem berufen. Er sollte sein Können in zweierlei Rezepten zu Beweis stellen. Nachmittags gab es Kürbiskuchen mit Zimt, abends gab es Kürbisquiche mit Feta.
Und da der Kürbis ein tolles Herbstgemüse eine tolle Herbstfrucht ist, kann er natürlich auch über Hallowen hinaus gegessen werden. Also macht euch ran an die Messer und packt eure Baking Cups aus, denn hier kommt das Rezept für den Kürbiskuchen/ Pumpkin Cake.

Zutaten für den Kuchen:
1/4 Cup weiche Butter oder Margarine
3/4 Cup Zucker
ca 200 g geriebenen Kürbis (z.B. Hokkaido)   
2 kleine Eier
1 1/4 Cups Mehl
1/4 TL Natron
1 TL Backpulver
1/2 EL Zimt
2 EL gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel: 
1/4 Cup Mehl (ggf. etwas mehr)
1/4 Cup Zucker
1/4 Cup Rohrzucker
2-3 EL gemahlene Haselnüsse
1 TL Zimt
2 EL geschmolzene Butter oder Margarine

Zutaten für den Zuckerguss:
1 Cup Puderzucker
1 TL Zimt
3EL Milch

Zubereitung:
Eine Springform einfetten und zur Seite stellen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann alle Zutaten für den Kuchen nach und nach ineinander rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Mir kam er etwas flüssig vor, aber er war letztendlich genau richtig so. Den Teig in die Springform geben und glatt streichen.

Dann die Zutaten für die Streusel in einer Schüssel vermischen und mit einer Gabel rühren, bis schöne Streusel entstanden sind. Ist die Masse zu flüssig/ weich, einfach noch etwas Mehl und Haselnussmehl hinzugeben. Die Streusel gleichmäßig über den Kuchen verteilen und den Kuchen ca. 30 Minuten backen. Der Piekstest mit einem Holzstäbchen zeigt, ob der Kuchen gar ist.

Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, wird er mit dem Zuckerguss übergossen (Zutaten miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist). Ich habe den Zuckerguss einfachmit einem Löffel  in Gitternetzlinien auf dem Kuchen verteilt, da mir persönlich der Ganze Zuckerguss etwas zu viel war. Nachdem der Zuckerguss fest geworden ist, kann man sich ihn schmecken lassen.


Der Kuchen schmeckt superlecker. Und am nächsten Tag ist er noch genau so saftig. Das Rezept für die Kürbisquiche mit Feta folgt in den nächsten Tagen.

Was ist euer liebstes Kürbisgericht?

Liebste Grüße
Miss Buttercup

1. November 2012

Es rappelt im (Schuh-)Karton! Ist denn schon wieder Weihnachten?

 Die Weihnachtsvorbereitungen starten! Zumindest für einen guten Zweck. Nachdem ich letztes Jahr erst zu spät von der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" erfahren habe, wollte ich in diesem Jahr unbedingt mitmachen. Einfach, um Kindern in Not eine kleine Freude zu bereiten.

Was das heißt?
Man packt einen Schuhkarton mit Kleinigkeiten für einen Jungen oder ein Mädchen im Alter von 2-4, 5-9 oder 10-14 Jahren mit verschiedenen Kleinigkeiten. Von Spielzeug über Süßigkeiten, über Hygieneartikel, über Schulsachen, über Kleidung, über Süßigkeiten... Auf der Website der Aktion umd im Ideenheft gibt es genug Empfehlungen für die Geschenke. Man muss sich nur an ein paar Bestimmungen halten, damit es beim Zoll keine Probleme gibt und die Kinder geeignete Geschenke bekommen (z.B. kein Kriegsspielzeug, keine gebrauchten Produkte...).

Es sollte natürlich alles in einen Schuhkarton (30 x 20 x 10 cm) passen. Damit die Kinder nicht traurig werden, wenn einer ein größeres Paket bekommt, sollten die Kartons ungefähr diese Größe haben. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, sollte über den Karton hinaus noch eine Spende von 6 Euro geben, damit die Transportkosten abgedeckt werden. Dies ist keine Pflicht, alle Kartons werden befördert. Aber wenn es im Rahmen des Machbaren ist, ist die Spende natürlich toll.

Wer von euch macht auch mit? Und wer möchte noch mitmachen? Eine Abgabe ist bis zum 15.11. an einer der Abgabestellen in eurer Nähe möglich.

Vorweihnachtliche Grüße
Miss Buttercup


22. Oktober 2012

10 Minuten DIY: Herbstlicher Kerzenständer


So schön und so simpel!
Falls euch noch die passende Herbstdeko fehlt, müsst ihr nur eins tun: Ab in den Wald oder Park und Äste sammeln. Und dann kann die Bastelei auch schon losgehen.
Ich war unter einer Kastanie sehr erfolgreich und habe genau die Äste gefunden, die ich mir vorgestellt hatte.

Ihr benötigt pro Kerzenständer:
1 zylindrisches Glas (z. B. von Oliven o.ä. oder eben eins aus dem Dekoladen)
Heißklebepistole und ca. 2 Klebestangen
Äste (mindestens so lang, wie das Glas selbst)
Passende Kerze oder Teelicht

Anleitung:
Die Äste zurecht brechen, so dass sie mindestens 1-2 cm länger als das Glas sind. Die Äste nacheinander am unteren Ende mit ca. 3-5 cm Heißkleber versehen und an das Glas drücken, so dass Glasboden und das Ende vom Ast gemeinsam abschließen. Kurz warten und den nächsten Ast möglichst nah an den nebenstehenden Ast andrücken. Und das Ganze natürlich, bis das ganze Glas mit Ästen verdeckt ist.
Kerze rein - Kerze anzünden - fertig!

Ich habe mich hier inspirieren lassen, aber mit dickeren Ästen gefällt es mir persönlich etwas besser.

Genießt die schönen warmen Herbsttage, bevor es am Wochenende wieder kälter wird!


















Liebste Grüße
Miss Buttercup

18. Oktober 2012

Ein kleines Stück Herbstglück: Schoko-Espresso-Kuchen, Nagellack und COUCH auf der Couch!

Nachdem ich festgestellt habe, dass sich die Mittagspausen im Home-Office wunderbar zum Backen eignen, habe ich diese Woche wieder ein neues Rezept ausprobiert. Ein verregneter Herbsttag eignet sich wunderbar für ein Stück Kuchen, einen neuen Herbst-Nagellack und die COUCH auf der Couch.

Nachdem ich diese Woche den ersten größeren Erfolg mit meiner Selbstständigkeit erzielen konnte, habe ich mich selbst mit einem neuen Essie-Nagellack aus der Herbstkollektion (Miss Fancy Pants) belohnt. Man muss sich ja auch schließlich selbst bei Laune halten :-)

Ich bin übrigens zu einem absoluten Essie-Fan mutiert. Irgendwie konnte ich mich nie mit farbigem Nagellack anfreunden, da ich immer viel zu ungeduldig bin, über den Rand pinsele und anschließend nach spätestens 2 Minuten die ersten Macken im Lack habe. Aber der Lack von Essie hat einen tollen breiten Pinsel, so dass man eigentlich den ganzen Nagel mit einem Pinselstrich erwischen kann. Zudem trocknet er toll und mit einem Top-Coat sind selbst meine Nägel (meistens) mehrere Tage vor Macken geschützt.

Na okay, die neue COUCH habe ich mir ebenfalls gegönnt und die als lesenswert befunden, wenn man sich wie ich für Wohnen und Einrichtung interessiert.

Wer möchte jetzt ein Stück Schoko-Espresso-Kuchen?

Zutaten:
250g weiche Butter
300 g Zucker
4 Eier
2 EL Espressopulver/ Kaffeepulver
350 g Mehl
1 TL Natron
3 EL Kakaopulver (ungesüßt)
100ml Espresso
200g Sauerrahm
100g dunkle Schokolade (z.B. Block-Schokolade)
1 Prise Muskat
Kuchenglasur
Nach Belieben Krokant, gehackte Nüsse oder gehackte Mandeln

Zubereitung:
Zunächst die dunkle Schokolade hacken und den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann Butter und Zucker schaumig mixen und dann nach und nach die Eier hinzugeben und gut mixen. Dann werden nach und nach die weiteren Zutaten hinzugegeben (Espressopulver, Mehl, Natron, Kakaopulver, flüssiger Espresso, Sauerrahm, Muskat). Zuletzt wird die gehackte Schokolade untergerührt. Den Teig in eine eingefettete Backform geben (Springform oder Gugelhupf) und ca. 60 Minuten bei 180 Grad backen.
Zum Ende der Backzeit den Piekstest mit einem Holzstäbchen machen. Anschließend muss der Kuchen vollständig auskühlen, damit der mit der Schokoglasur und evtl. Krokant oder Mandeln verziert werden kann.

Für meinen Geschmack hätte noch mehr Espresso in den Teig gekonnt, da man ihn - wie ich finde - nicht so ganz herausgeschmeckt hat. Also an alle Kaffeeliebhaber: Nehmt einfach 4 EL Espresso-/Kaffeepulver :-) Aber der Kuchen ist wunderbar fluffig und saftig und schmeckt am nächsten Tag noch besser!

Ich habe übrigens noch gebastelt, so dass ihr euch auf ein herbstliches DIY freuen könnt. Zumindest die Kerzenliebhaber unter euch :-)

Liebste Grüße
Miss Buttercup

16. Oktober 2012

Über Studenten-WGs und gebackenen Camembert im Sesammantel auf Spinatsalat


Mittlerweile ist meine Zeit als Studentin schon seit über drei Jahren vorbei. Erinnert ihr euch daran, dass ich in den Niederlanden studiert habe?
Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung, im Ausland zu studieren, auch wenn die Entfernung zu Deutschland überschaubar ist. Und eine ebenso tolle Erfahrung ist das Leben in einer WG. Nachdem ich ein Jahr mit zwei Jungs zusammen gewohnt habe, bin ich mit meinen beiden Mitbewohnerinnen zusammen gezogen und wir hatten eine tolle Zeit in einer der besten Mädels-WGs der Welt. In den Niederlanden leben fast alle Studenten-WGs in Häusern. So hatten auch wir ein Neubau-Reihenhaus gemietet (Die Preise sind im Vergleich zu Mieten in Köln ein Traum). 3 Etagen mit 3 Zimmern, zwei großen Fluren (Platz für Schuhe und Kleiderschränke), Wohnzimmer, Küche, Dachboden, Garten und einem Schuppen (Natürlich! Irgendwo müssen die Hollandräder ja hin). Und das Beste war die Straße, in der wir gewohnt haben. Hier haben sich Familien und Studenten-WGs abgewechselt, d.h. man musste nur ein paar Häuser weit gehen und irgendwo war immer was los. Meine Freundin und ich haben uns immer in Hausschuhen besucht. Da sind wir schnell 3 Häuser den Bürgersteig langgeflitzt und schon war man da.

Und natürlich gehören neben Kaffee- und Teestündchen und Mädchenfernsehen-Abenden auch tägliche Kochsessions zu einer Mädels-WG dazu. Das Tolle war, dass jede von uns besondere Gerichte von Zuhause kannte, und so haben wir ständig neue Dinge kennen gelernt. Von spanischer Kartoffeltortilla über einen kurdischen Nudel-Kartoffel-Paprika-Eintopf. Und auch selbstgemachter Back-Camembert in Sesampanade gehörte zu den wechselnden WG-Gerichten.

So habe ich letztens in einem Anflug von Wehmut die Pfanne angeheizt und den Camembert in guter Erinnerung für Mister Buttercup zubereitet.

Zutaten für den gebackenen Camembert (2 Portionen):
1 runden Camembert nach Geschmack
Sesam
Paniermehl
2 Eier
Butter
Preiselbeeren aus dem Glas

Für den Spinatsalat:
1/2 Sack frischen Spinat (oder ca. 3 Hände)
2 Hände Walnusskerne
6 Cocktailtomaten
Balsamico-Essig und Öl
Salz und Pfeffer



Zubereitung:
Als erstes den Spinat waschen, die Tomaten vierteln und die Walnusskerne zerkleinern und auf dem Teller anrichten und mit Balsamico-Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann die Eier auf einen Teller schlagen und verquirlen. Paniermehl und Sesam werden getrennt voneinander auf tiefe Teller gegeben. Den Camembert vierteln und jedes Stück nacheinander in Ei, Paniermehl, wieder Ei und Sesam wälzen.
Butter in einer Pfanne erhitzen und den Camembert auf hoher Temperatur von allen Seiten gleichmäßig anbraten. Die fertigen Camembert-Stücke auf dem Salat anrichten, mit Preiselbeeren garnieren und genießen.

Habt ihr auch besondere Erinnerungen aus eurer WG-Zeit oder sind WGs nichts für euch?

Viele Grüße
Miss Buttercup

9. Oktober 2012

Zeit für ein Päuschen...Und für Apfelkuchen!

Das Schöne am Homeoffice ist, dass man in der Mittagspause Kuchen backen kann! Und was passt besser zum Herbst als ein leckerer Apfelkuchen? Okay, Pflaumenkuchen passt genauso gut. Aber sonst?

Ich hatte schon lange ein Rezept für Apfelkuchen nach Großmutters Art von Barafra auf meiner Nachbackliste und habe es gestern endlich mal ausprobiert.
Ich habe lediglich auf den Rum verzichtet und stattdessen ca. 1/2 TL Zimt in den Teig und einen ganzen TL Zimt in den Zuckerguss gegeben. Der Kuchen ist wirklich saftig und lecker. Wer sich schon auf Weihnachten freut und Spekulatius daheim hat, der sollte sich mal mein Rezept für den weihnachtlichen Apfel-Spekulatius-Kuchen mit Streuseln vom letzen Jahr ansehen.

Zum Apfelkuchen schmecken neben Latte Macchiato und Tee natürlich immer Vanillesauce oder Vanilleeis super. Am besten, wenn der Kuchen noch leicht warm ist.


Ich bin euch und meiner wunderbaren Tauschpartnerin Mareike von Post aus meiner Küche übrigens noch was schuldig. Die Picknickzeit ist nun zwar leider vorbei, aber ich wollte doch immer noch mal zeigen, was ich für großartige Dinge bekommen habe. Ich war völlig geplättet von meinem letzten Päckchen! Was ich bekommen habe?


Mareike, du bist der Knaller!
Ich esse jetzt noch ein Stück Apfelkuchen auf dich :-)

Liebste Grüße
Miss Buttercup

4. Oktober 2012

Alles neu macht der Oktober!

Nein, nicht hier auf dem Blog :-)
Ich weiß, dass es hier in den letzten Wochen eher ruhig geworden ist. Das hat aber auch einen ganz bestimmten Grund...Die Spannung steigt...*trommelwirbel*
Und zwar habe ich mich entschlossen freiberuflich in meinem Beruf als Online-Konzepterin und Informationsarchitektin zu arbeiten. Und die Entscheidung war nicht ganz einfach :-) Es gab einige mehr oder weniger schlaflose Nächte und viele Achterbahnfahrten der Gefühle, es gab Zweifel und dann gab es noch die Vorfreude auf die neue Aufgabe, die meinen Entschluss letztendlich gestärkt hat.

Natürlich fragt man sich, ob man seine -mein ehemaliger Kollege hat es treffend ausgedrückt - Komfortzone wirklich verlassen und sich dem Urwald der Selbstständigkeit stellen soll. Und die Antwort für mich lautet nun JA! Wer weiß, vielleicht ist die Selbstständigkeit letztendlich doch nichts für mich, es kommen keine Aufträge rein oder oder oder... Aber dann weiß ich das auch und da ich tolle Unterstützung von Familie und Freunden habe, brauche ich mir keine Sorgen machen. Denn das Schlimmste was passieren kann (und was ich mir in der Entscheidungsphase immer wieder vor Augen gehalten habe) ist, dass ich zeitweise kein Geld habe.
Und da gibt es dann doch schlimmere Dinge im Leben :-).
ABER natürlich gehe ich zunächst davon aus, dass mir die Selbstständigkeit riesigen Spaß machen wird , dass das Geschäft florieren wird und ich an und mit meinen Aufgaben wachse.

Denn wer seine Komfortzone nicht verlässt, wird nie feststellen, ob es auf der anderen Seite nicht doch viel gemütlicher ist.

Und keine Sorge. Sobald ich den Urwald der Organisation hinter mir habe, wird hier auch wieder regelmäßiger etwas passieren.


Auf in den Kampf!

Liebste Grüße
Miss Buttercup

23. September 2012

Nachgebacken: Kräuter-Käse-Zupfbrot

Jetzt ist es schon wieder zwei Wochen her, dass gegrillt wurde. Und das wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr...
Für mich war der Grillabend eine willkommene Gelegenheit, um das lange auf Pinterest abgespeicherte Kräuter-Käse-Zupfbrot nachzubacken. Ein Brot aus Hefeteig, Kräuterbutter und Parmesan (Alternativ kann man jeden anderen Käse nehmen, den man gerne mag).
Das Rezept findet ihr im Kuriositätenladen unter diesem Link *klick*. Dort ist auch erklärt, wie ihr das Brot so schön faltig hinbekommt :-)

Bei dem Teig habe ich mich exakt an das Rezept gehalten und er ist ganz wunderbar aufgegangen. Die Kräuterbutter habe ich praktischerweise einfach mit zwei Esslöffeln vom Pesto "Frankfurter Art" erstellt, da fast die gleichen Kräuter reinkommen. Aber mit frischen Kräutern geht es genau so gut. Wer keine Lust auf Kräuter hacken hat, nimmt einfach fertige Kräuterbutter aus dem Supermarkt. Statt vier habe ich nur eine Knoblauchzehe genommen, da ich persönlich kein Fan von Knoblauch bin, aber das ist ja jedem selbst überlassen. Außerdem habe ich kein Piment d'Espelette da gehabt und habe einfach etwas Pfeffer genommen. Ein kleiner Tipp: Geizt nicht mit dem Salz, auch wenn der Parmesan schon salzig ist. Hefeteig braucht viel Salz.
Das Brot war wunderbar fluffig und sehr lecker. Das haben zumindest auch die Gäste auf der Grillparty behauptet und es war auch ratzekahl weggefuttert :-)

Es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis es das Brot nochmal gibt. Oder als Variante mit Zimt und Zucker. Oder mit Walnüssen und Rucola-Pesto. Oder oder oder....

Liebste Sonntagsgrüße
Miss Buttercup

5. September 2012

Desperate Dinner - Ein Gastbeitrag von frauholle

Gemeinsam mit den Ladies Desperate Housewives schauen, Perlwein schlürfen und über das Leben sinnieren: so sieht der perfekte Mittwochabend aus. Endlich mal wieder bei mir in Köln-Ehrenfeld. Natürlich braucht es dazu auch leckeres Fernsehfutter. Weil man zwischen Feierabend und 20:15 nicht ewig Zeit hat, habe ich mit türkischen Schafskäsecremes experimentiert. Ging ratzfatz und schmeckt großartig.

Alle Zutaten habe ich beim türkischen Supermarkt meines Vertrauens gekauft. Die beiden Dips habe ich mit unterschiedlichem Schafskäse gemacht. Einmal mit frischem Schafskäse und einmal aus der Packung. Den frischen fand ich wesentlich besser, vielleicht lag es aber auch daran, dass der abgepackte von sich aus etwas zu salzig war. Das beste Fladenbrot gibt es beim türkischen Bäcker oder einem Dönerladen, der sein Brot selbst frisch backt.

Tomaten-Schafskäsecreme
250 g frischen Schafskäse
2 Esslöffel türkischen Naturjoghurt
30 g getrocknete Tomaten, (Eingelegt in Öl)
3 TL Antep (Türkische Salsa)
1 TL Tomatenmark
Frisch gemahlener Pfeffer

Minze-Gurken-Schafskäsecreme
250 g frischen Schafskäse
2 Esslöffel türkischen Naturjoghurt
1/3 Salatgurke (In Scheiben schneiden)
Handvoll frische Minzblätter, gewaschen

Zubereitung
Die Zutaten jeweils in eine Schüssel geben und mit dem Zauberstab pürieren. Und dann ist man auch schon fertig. Salzen muss man die Dips nicht, der Schafskäse bringt genügend davon mit.

Zu den Dips mit Fladenbrot gab es noch zwei unterschiedliche Olivenmischungen aus der türkischen Frischetheke.

Ich werde auf jeden Fall weitere Varianten mit Schafskäse ausprobieren … vielleicht Rucola mit Walnuss oder …

Lasst es euch schmecken!
frauholle

© Text und Bild von frauholle

3. September 2012

Let's picnic - Beerencrumble

Zu guter Letzt hier das 3. Picknick-Rezept. Meine Tauschpartnerin von "Post aus meiner Küche" hat neben dem scharf eingelegten Hirtenkäse mit Oliven und dem Pesto "Frankfurter Art" zwei Portionen Beerencrumble im Glas bekommen. Was Süßes gehört beim Picknick schließlich dazu. Und es hat nicht nur ihr sondern auch Mister Buttercup ganz wunderbar geschmeckt. Das Beerencrumble ist nach Eigenkreation entstanden. Ausprobieren macht doch immer noch am meisten Spaß!

Und jetzt: Let's get ready for Crumble!

Zutaten für 4 Portionen:
250 g gemischte TK-Beeren (z. B. Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren)
2 Hände Amarettini
6 Löffelbisquits
ca. 50 g Zucker
ca. 50 g Mehl
ca. 100 g Butter




Zubereitung:
Die gefrorenen Beeren in 4 Schälchen oder 4 verschließbare Gläser verteilen. Die Amarettini und die Löffelbisquits zerbröseln. Mit Zucker und Mehl in eine Schüssel geben, die Butter nach und nach in Flöckchen dazugeben und alles gut durchkneten, bis schöne Streusel entstehen. Gegebenenfalls etwas weniger oder mehr Butter verwenden. Die Streuselmasse auf den Beeren verteilen und das Crumble ca. 20-30 Minuten  bei 170 Grad "crumblieren". Es ist fertig, wenn die Streusel schön goldbraun und knusprig sind. Kann kalt genossen werden, aber schmeckt warm auch ganz wunderbar!

Wer das Crumble in verschießbaren Gläsern  zubereitet, sollte die Deckel fest zu schrauben, sobald das Crumble aus dem Ofen kommt. Die Ränder der Gläser schön sauber halten und das Crumble kühl aufbewahren. Es hält mehrere Tage.

Ich freue mich schon auf die nächste Tausch-Runde!

Liebe Grüße
Miss Buttercup

2. September 2012

Let's picnic - Pesto "Frankfurter Art"

Und weiter geht's mit einem grünen Picknickschmaus. Pesto ist lange haltbar, passt in Gläser und eignet sich auch zum Verschicken. Also habe ich Pesto als weitere Leckerei für "Post aus meiner Küche" auserkoren. Aber nicht irgendein Pesto, sondern die Eigenkreation Pesto "Frankfurter Art". Super simpel und super lecker. Wer jetzt denkt, dass man dann warme Nudeln mit zum Picknick nehmen muss liegt falsch. Das Pesto ist ein Allround-Talent. Grüne Soße in Pestoform schmeckt wunderbar zu Fladenbrot oder Baguette, kann aber ebenso für ein Salatdressing oder im Nudelsalat verwendet werden. Und wenn nach dem Picknick noch etwas übrig ist, schmeckt es auch wunderbar in Sahnesoße zu Pasta oder Kartoffeln sowie als Grundlage in einer Quiche.

Zutaten für zwei Gläser:
1 Packung "Grüne Sauce"-Kräuter (gibts z. B. im REWE fertig abgepackt bei den frischen Kräutern.
Alternativ 2 große Hände gemischter Kräuter (Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, evtl. Dill))
1 Hand Walnusskerne
Ölivenöl
100 g geriebenen Parmesan
Pfeffer und Salz
1 Knoblauchzehe
Stabmixer

Zubereitung:
Die Kräuter waschen und grobe Stängeln entfernen. Dann klein schneiden, in einer Schüssel mit etwas Ölivenöl vermischen und mit dem Stabmixer zerkleinern, bis ein Pestobrei entsteht. Dann geriebenen Parmesan, kleingehackte Walnusskerne und die gehackte Knoblauchzehe hinzugeben und ebenfalls zerkleinern. Nach und nach etwas mehr Öl hinzugeben, bis ein geschmeidiges Pesto entsteht. Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann in ausgekochte (sterile) Einmachgläser geben. Den Rand der Gläser sauber halten und das Pesto mit Öl aufgießen, damit es versiegelt ist und haltbar wird. Bestenfalls im Kühlschrank aufbewahren, wo es im Normalfall mehrere Wochen haltbar ist.

Guten Appetit! Oder wie der Frankfurter sagen würde: Guude Abbo!

Miss Buttercup

30. August 2012

Let's picnic - Scharf eingelegter Hirtenkäse mit Oliven

Es war diese Woche wieder soweit. In hunderten (oder tausenden?) Küchen wurde gekocht, gebacken, eingemacht, gebastelt..."Post aus meiner Küche" ist in die 3. Runde gegangen. Das Thema diesmal lautet: Lasst uns picknicken!

Na gut :-)
Und wisst ihr was? Nachdem ich beim letzten Mal nichts von meiner Tauschpartnerin gehört habe, wurde ich in dieser Runde doppelt und dreifach von der weltbesten Tauschpartnerin entschädigt. Mareike von fraeuleinvomamtskuechenabenteuer hat mir das absolute Oberkracherpaktet mit tausendundeins Köstlichkeiten und vielen Überraschungen geschickt. Ich zeige euch noch mal im Detail, was ich alles Tolles bekommen habe. Ein Hammer!
Mein Paket für Mareike war nicht ganz so groß und wunderbar, aber ich habe mir dennoch Mühe gegeben. Lange wurde überlegt, denn das Thema "Picknick" ist nicht ganz einfach. Was kann verschickt werden, bleibt mehrere Tage frisch und kann anschließend mit in den Park oder an den See genommen werden?
Ich habe mich letztendlich für drei Eigenkreationen  entschieden, die ich "frei Schnauze" zubereitet habe. Es gab Beerencrumble im Glas, Pesto "Frankfurter Art" und scharf eingelegten Hirtenkäse mit Oliven. Letztere Kreation stelle ich euch heute vor.

Zutaten:
1 Packung Hirtenkäse
1 Glas Oliven mit Paprikafüllung
Etwas Bruscetta-Gewürzmischung
1 Stritzer Chilli-Öl
2 Loorbeerblätter
Thymian
Pfefferkörner
Olivenöl 

Zubereitung:
Die Bruscetta-Gewürzmischung in etwas Olivenöl einweichen und die Oliven damit marinieren. Dann den Hirtenkäse würfeln. Alles in ein Vorratsglas geben und dann einen Stritzer Chilli-Öl, die Loorbeerblätter, ein paar Pfefferkörner und etwas Thymian hinzugeben und das Glas mit Olivenöl auffüllen, bis alles bedeckt ist. Den Rand des Glases gut sauber machen, damit nichts verdirbt.

Ich hoffe, es hat der lieben Mareike annähernd gut geschmeckt, wie mir ihre Leckereien. Eignet sich natürlich auch super für Tapas oder zum Grillen.
Hier schon mal eine kleine Vorschau, was euch in den nächsten Tagen noch erwartet.


Liebste Grüße
Miss Buttercup

26. August 2012

Eviva España - Schön war's in Spanien

Hola ihr Lieben,
ich melde mich aus der Sommerpause zurück! Wir hatten einen sehr entspannten Urlaub in Spanien. Unsere Tage sahen alle fast gleich aus:
Frühstücken auf dem Balkon mit frischem Baguette und Meerblick, ab zum Meer, ein Zwischensnack am Mittag, einer ausgedehnten Siesta, wieder ab zu Meer und in der Dämmerung lecker Abendessen.
Wenn der Tag dann nicht zu "anstrengend" war, sind wir dann noch an der Strandpromenade entlangspaziert und haben in den vielen kleinen Lädchen gestöbert. Was mir an Spanien besonders gefällt, ist die Zeit, die sich für das Essen genommen wird. Und Tapas, denn die gehen immer :-) Ob selbstgemacht oder in einer der vielen Tapas Bars.

Tapas, wie Baguette und Tomatensalsa.

Oder Pimentos del Padrón (Bratpaprika mit Meersalz) und Tortilla de Patatas (Kartoffeltortilla).

Mein All-Time-Favourite sind Patatas Bravas! Gebratene/ frittierte Kartoffeln mit scharfer Sauce. Und dieses Jahr haben wir im Supermarkt die pefekte fertige Salsa Brava entdeckt (...und gleich 3 Flaschen mit nach Deutschland genommen).
















Großartig zu Tapas schmeckt mir eine frische Sangria mit viel Obst und Eis.

Ok, wir haben nicht nur gegessen :-)
Einen Tag haben wir in Barcelona mit Shopping verbracht. Dort gehe ich am liebsten in die Läden, die es hier in Köln nicht bzw. noch nicht gibt. Für Schmuck und Kleidung gehe ich neben dem großen Kaufhaus El Corte Inglés gerne zu Pull and Bear und Lefties (einem Outlet für Zara, Pull and Bear, Bershka etc.). Im Lefties findet man oft Schnäppchen für wenige Euronen.

Und ein MUSS bei jedem Barcelona-Trip ist ein Besuch bei Muy Mucho, wo es Geschirr und Deko für wenig Geld gibt (Der Herr hat leider immer ein Auge auf mich und stoppt meinen Shoppingwahn mit den Worten "Du weißt, dass wir im Flieger nur 20 Kilo mit zurück nehmen dürfen?"). Auch zu Beardsley muss ich immer wieder, wo es wunderschöne Deko, Möbel und Küchenartikel  z. B. von Riverdale gibt. Da muss man jedoch ein paar Euros mehr aus den Tisch legen (O-Ton: "Nein, die Tortenplatte können wir nicht transportieren. Wenn die kaputt geht, ist es um die 50 Euro zu schade"). Hmpf...Dann halt nächstes Jahr :-)






Außerdem waren wir einen Tag im nahe gelegenen Sitges. Ein sehr schöner Ort zum bummeln, Kaffee trinken, Eis essen und Shoppen - Ein Ort mit vielen liebenswürdigen Details.
















Ganz oben auf unserer kurzen "Spanien-To-Do-Liste" steht immer ein Marktbesuch. In unserem Urlaubsort sind fast nur Einheimische unterwegs, was den Urlaub noch entspannter und realer macht. Das Gewusel zwischen den Marktständen, die Frauen mit ihren Einkaufstrolleys, die frischen Früchte und Stände mit Flamenco-Schuhen machen das Urlaubsfeeling perfekt. Und jedes Mal stehen wir wieder bei 34 Grad in der Schlange vom Churros-Stand, um die Churros anschließend mit viiiel Nutella auf dem Balkon zu essen.


Warum müssen Urlaube eigentlich immer so schnell vorbei sein?...

Steht bei euch heute noch etwas Schönes an? Ich werde mich nachher in die Küche begeben um mein Päckchen für Post aus meiner Küche zu komplettieren.
Let's picnic!

Liebste Grüße
Miss Buttercup

2. August 2012

Let's BBQ: Gefüllte Champignons mit Frischkäse-Feta-Füllung


Gefüllte Champignons sind auch ein super einfaches und leckeres Rezept für warme Grillabende.

Zutaten für 2 Portionen:
2 große Champignons
1/3 Feta
2 EL Kräuterfrischkäse
1 EL Milch
Etwas Schnittlauch und Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Champignons putzen und den Strunk entfernen. Dann den Feta kleinbröseln und mit Kräuterfrischkäse und Milch verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und frische Kräuter untermischen. Dann die Pilze befüllen und auf dem Grill garen. Am besten kann man sie von oben garen, indem man Alufolie darunter legt.

Grillen, essen, chillen :-)

Miss Buttercup